von der Leyen und das Armutsrisiko

Endlich legt die Arbeitsministerin die Karten auf den Tisch. Die Rente der kommenden Generationen reicht nicht zum leben. Ab 2030 droht allen Arbeitnehmern, die weniger als 2.500 Euro brutto im Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, eine Rente unterhalb des Grundsicherungsbetrags – also unterhalb von 688 Euro. Wer so frage ich Sie, kann davon mit seiner Familie im Jahre 2030 leben? Die vorgeschlagene Zuschussrente wird dieses Problem der Altersarmut nicht lösen. Es muss ein Systemwechsel bei der Rente her. 

Bis zum Jahr 2030 hat die Politik eine Vorlaufzeit von satten 18 Jahren, um die Sache in den Griff zu bekommen. Drei Wege können eingeschlagen werden:

  1. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass nach und nach, alle Bürger in die Rentenkasse einzahlen. Auch Selbständige, Beamte und  Minijobber. Bestehende Anwartschaften z.B. bei den Beamten, laufen in der Übergangszeit aus. Neueinstellungen erfolgen fließend nach neuen Regeln. Hierdurch erhöht sich die Anzahl der einzahlenden Personen auf ca. 10 Millionen. (derzeit ca. 7 Millionen). Hierdurch wird auch dem demografischen Faktor entgegen gewirkt. 
  2. Es ist sicherzustellen, dass alle eingezahlten Beiträge nur den Einzahlern zur Verfügung stehen. Mit der Zweckentfremdung von Geldern aus der Rentenkasse muss einfach Schluss sein.
  3. Da ohne vernünftige Arbeit die ganze Sache nicht funktioniert, ist die Schaffung lukrativer Arbeitsplätze von eminenter Wichtigkeit.

Diesen Maßnahmenkatalog habe ich ansatzweise im Programm der Piratenpartei gefunden. In wieweit hier auch mit der neugegründeten Rentner Gewerkschaft Deutschland -RGD- zu rechnen ist, bleibt abzuwarten. http://www.rentner-gewerkschaft.eu/cms/

2013 ist Bundestagswahl – dann haben Sie es in der Hand eine gute Entscheidung zu treffen. Also, erst wägen, dann wagen.

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Eine Antwort zu von der Leyen und das Armutsrisiko

  1. PV-HH-SH schreibt:

    Die Aussage dieses Artikel ist falsch gewählt. Die Rentenproblematik ist seit den 1980er Jahren bekannt und schon von Kurt Biedenkopf moniert, wofür er letztendlich geschaßt wurde. Und die Alterarmut ist bereits angekommen. Die Selbstmord- wie Krankheitsraten steigen, die Assozialität älterer Menschen nimmt ins unermeßliche wie unerträgliche zu und der innere Frieden der Republik ist lange gefährdet. Es wird bereits auf verschiedenen Ebenen zum Widerstand und zivilen Ungehorsam aufgerufen bis hin zu Aufhängaktionen für die Schuldigen! Letztendlich sind die neuen Pläne wie die derzeitige Zuweisung von Rentnern und Behinderten in der Grundsicherung in die Sozialhilfe unter SGB XII verfassungswidrig und es liegt eine Klage beim ISTGH wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen die BRD vor, da auch das BVerfG unter Verdrehung der Klageschrift, eine Klageannahme ablehnt obwohl das Gesetzt auf das das BVerfG sich beruft, die Annahme der Klage zwingend vorschreibt. Damit macht sich das höchste Gericht selbst einer „strafbewährten Handlung“ wie Rechtsbeugung schuldig. Das gebietet lt. der Rechtswissenschaften das Inkraftsetzen des Artikel GG 20 Abs. 4, da nunmehr sich die Führung inkl. der Justiz der BRD, sich in den Tyrannstatus versetzt haben.

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