Solidarität ist gefragt

In dem Beitrag: „Gebt dem Rentner was des Rentners ist“, konnte aufgezeigt werden, daß die meisten sich eine ausreichende Rente aufbauen können. Was aber ist mit den Niedriglöhnern? Sie verdienen weniger und bekommen zudem im Alter nur einen kleineren Anteil des früheren Einkommens aus der Rentenkasse.

Damit werden viele künftige Rentner nicht einmal eine Rente in Höhe der Sozialhilfe erhalten. Was ist zu tun, damit auch diese Gruppe im Alter nicht von Armut bedroht wird?

Zwei Lösungen sind denkbar. Entweder es werden die Beiträge bei den derzeitigen Einzahlern erhöht um mehr Geld in die Kasse zu bekommen oder die Anzahl der Einzahler wird erhöht. Durch die Ausweitung des Versichertenkreises auf Beamte, Selbständige und Minijobber, kann die Einahmebasis der Rentenkasse wesentlich verbessert werden.

Mehr Versicherte = mehr Einzahler. So könnte sich die Anzahl der Beitragszahler von 7.6 Millionen im Jahr 2010, auf  10.4 Millionen  im Jahr 2045 vergrößern. In jedem Fall ist diese Reform ein langjähriger Prozess, der aber heute von uns anschoben werden muß. Nur dann, werden unsere Kinder und Enkel ihr Auskommen mit dem Einkommen im Alter haben. Solidarität heißt hier das Zauberwort!

Diesen Gedanken habe ich im Parteiprogramm der RRP gefunden. Wenn sie hierfür entschieden eintritt, dann wird sie ihrer Aufgabe gerecht, sich um die Belange der Rentnergenerationen verdient zu machen. 

Quelle: Hans Böckler Stiftung.                                                                                              Weitere Informationen unter:       http://www.boeckler-boxen.de/4966.htm#93371

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5 Antworten zu Solidarität ist gefragt

  1. Hallo Rentenrebellen, Zwangsmitglieder von Sozialkassen und ähnlich Schikanierte,
    Aus aktuellem Anlass wollen wir hohen Respekt vor unseren Mitmenschen in Japan und unser Mitgefühl mit ihrem Schicksal zum Ausdruck bringen. Respekt vor ihrer Disziplin im Umgang mit diesen Katastrophen und Mitgefühl vor ihrem zu ertragenden Leid. Leider konnten erst derartige Ereignisse das Augenmerk der Welt auf Risiken lenken, denen einige wenige Verantwortliche ganze Völker unkontrolliert aussetzen. Und Schwarz und Rot und Gelb haben mitgespielt! Lasst uns das nie vergessen!
    Veränderungen sind möglich. Unsere Mitbürger in BW und RHPF haben es bewiesen. Sie haben sie runtergeholt vom hohen Thron. Sie haben gewählt, was sie wollten, was ihren Interessen entsprach, wo sie der Schuh drückte. Ein Großteil der Wähler hat erkannt, was opportunistische Wahlkampftaktik ist und sich nicht blenden lassen. Endlich hat man der Arroganz und Verlogenheit der großen Parteien die Rechnung präsentiert.
    „Atomkraft-Nein danke“ und „Freiheit für Afrika“ überlagern zurecht die Schlagzeilen und finden unsere absolute Unterstützung. Das ändert aber nichts an der sozialen Formel:
    Rentenerhöhung minus Beitragserhöhung minus Zusatzbeiträge
    = weniger Geld in der Tasche bei steigenden Lebenshaltungskosten
    Es gibt nur einen Ausweg aus der Sozialmisere: Die Einführung der „Bürgerversicherung“
    Einer für Alle und Alle für Einen. Weg mit dem Zweiklassenversorgungssystem!

    Die Rentnerinnen und Rentner Partei ist die einzige Partei, die dieses Ziel programmatisch verfolgt. Wir brauchen Ihre Hilfe! Aber bitte nicht mit „man“, „könnte“, „sollte“, sondern mit der Antwort auf die einzig wahre Frage:
    „Was tue ich persönlich aktiv und jetzt um Veränderung herbeizuführen?“- „Ich werde aktiv“.
    Wir suchen dringend Fachleute aus allen sozialen und sonstigen Politikfeldern, die im Bereich von Arbeitsgruppen an Problemstellungen und deren Lösungen mitarbeiten wollen.
    Wir suchen Menschen mit handwerklichem Geschick und Organisationstalent zur Unterstützung unserer Aktionen in der Praxis.
    „Mit der Kraft der Jungen und der Weisheit der Alten, wollen wir unsere Zukunft gestalten“
    Machen Sie mit! Engagieren Sie sich, so gut wie Sie können! Kommen Sie zu uns!
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter http://www.rrp-bund.de und melden uns schnell.
    Ihr Rentenrebell Jürgen Wachendorff

    Mitglied des Bundesvorstands der
    Rentnerinnen und Rentner Partei RRP

  2. Michael Tietzel schreibt:

    Hallo alle „Mitstreiter“ der Rentner-Szene,

    Ich möchte hier nicht den „Guttenberg“ machen, deshalb der deutliche Hinweis, nachfolgenden Beitrag schrieb Edgar Bauer am 12.03.2011 im Forum auf rrp-bund.de:

    „Vielleicht ist manchen nicht klar, dass „die RRP“ aus jedem Einzelnen Mitglied besteht und Vorhaltungen wie „Ihr“ oder „die RRP“ fehl am Platze sind. Und wer kein Mitglied ist hat noch viel weniger die Option von wegen „sollte“, „müsste“. Man kann doch so eine Partei nicht mit den Etablierten vergleichen, die es schon Jahrzehnte gibt und die eingefahren sind. Wenn es nicht gelingt, mehr Menschen, Rentner wie Arbeitnehmer, zu gewinnen und als Multiplikatoren einzusetzen, dann wird es ohnehin nichts. Also Verzicht auf Kritik ist angesagt, denn jede hier geäußerte Kritik ist auch Selbstkritik. Alle Ämter in der bisherigen Struktur sind Ehrenämter, Leistungen werden hier zum Nulltarif erbracht, eigentlich ein Drauflegegeschäft. Nächstes Mal: Hand an die Nase und dann überlegen, soll ich, darf ich, habe ich selbst genügend getan?“

    Ich finde, er traf damit voll in’s Schwarze!

    Anfragen wie „Wer nimmt das in die Hand“ oder „Was macht der BV der RRP…“
    beantworten sich damit von selbst:

    1. (wieder)Eintreten in die RRP!
    2. Nicht kluge Reden schwingen, sondern MITARBEITEN – MITARBEITEN – und noch einmal MITARBEITEN!!!

    Alles klar soweit? ( Der Beitrag wird nach Rücksprache mit Michael Tietzel, durch RentenRebell leicht gekürzt wiedergegeben)

    • D. Schumacher schreibt:

      Die RRP und RPD sind nicht fehl am Platz.
      Sie haben kein Profil, keinen Zusammenhalt und scheinbar sehr viele Egoisten.
      Da schon „etwas“ an Landesverbänden vorhanden ist, dann sollte man auch an den Landtagswahlen teilnehmen. Wenn das nicht gelingt muss man sich mal fragen:
      Warum ist das so und woran liegt das???
      Die Diskussionen dürfen aber nicht im Internet passieren, es muss intern laufen.
      Auch reizen darf man gewisse Personen nicht. Vor allen Dingen nicht im Internet.
      Das sind Wahrheiten, die man öffentlich aussprechen darf, wenn man nicht hören kann.
      Ein Anschluss an Parteien die über eine Organisation für Senioren/Rentner verfügen wäre sinnvoller.

  3. D. Schumacher schreibt:

    Leider muss ich im Internet schon wieder lesen, dass immer mehr Klagen bei den Gerichten in Deutschland eingereicht werden, die von Rentnern stammen.
    Da geht es um die Herausnahme aus der Rentenkasse über versicherungsfremde Leistungen, die nichts mit den Rentenzahlungen zu tun haben. Milliarden sind das mittlerweile in den letzten Jahrzehnten. Diesen Herausnahmen muss ein Ende gesetzt werden. Erreichen können wir es nur, wenn sich eine Partei findet die im Bundestag dagegen moniert. Bei den nächsten Wahlen können wir dieses ändern……… Danke für die Mithilfe.

  4. D. Schumacher schreibt:

    Es geht genauso wieder los wie vor einigen Jahren:
    Jeder schreibt seinen Beitrag, also seine Gedanken hin und keiner arbeitet wirklich an dem Zusammenschluss der Rentnerpartei. Diesen Schritt, der unter „Solidarität ist gefragt“ ist kennen wir mittlerweile als Mitstreiter alle.
    Wer nimmt es in die Hand, dass es nur eine Rentnerpartei gibt und nicht weitere 2, 3 oder sogar 4-7 Parteien, die dann wieder zu einer Wahl antreten?
    WIR, als parteifreudige Mitstreiter für EINE Partei, können doch nur was erreichen wenn:
    1.) Wir in allen Bundesländern aufgestellt sind und überall einen LV haben und
    2.) Wenn dann vor Ort Mitgliederwerbung vorangetrieben wird und wir dann
    3.) Zu den anstehenden Wahlen in den Bundesländern und zur BT-Wahl 2013 überall aufgestellt und auf die Liste kommen.

    Das sind m.E. WICHTIGE Forderungen. Unsere Themen mit den entsprechenden Änderungen kennen wir alle zur genüge.
    Was macht der BV der RRP jetzt eigentlich? Dümpelt er nur so vor sich hin, ist inaktive oder was passiert momentan?

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