Welches Ziel muß die RRP anstreben, um im Bund mitreden zu können?

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8 Antworten zu Welches Ziel muß die RRP anstreben, um im Bund mitreden zu können?

  1. Uwe Heins schreibt:

    Alle bisherigen Beiträge haben schon einmal grundsätzlich recht – aber für eine Gesamtheit der strategischen Ziele ist das meines Erachtens noch lange nicht ausreichend !
    Grundvoraussetzung ist doch erst einmal, daß sich die Partei innerlich reformiert und jedes Mitglied sich einem Ehrenkodex hinsichtlich der Veröffentlichung seiner persönlichen Meinungen unterwirft. „Maschendraht-Polemik“ und persönlicher Animismus haben in der Öffentlichkeit nichts verloren. Dazu gibt es zudem den Mediator oder bei Bedarf die parteiinternen Schlichtungsorganisationen.
    Das heißt: Aufteilung der Blogs/Foren in
    a) Intern mit ausschließlichem Zugang der berechtigten Mitglieder und
    b) Öffentlich.

    Gehen wir davon aus, daß das Ziel unser Weg ist, dann stimmt die Vorgabe mit 5%+ allemal. Hier stehen also die nächsten Kommunal- und Landtagswahlen an, die in der Vorbereitung und Durchführung absolute Priorität besitzen.

    Gehen wir davon aus, daß der Bundesvorstand zwar die Legislative unserer Partei im Außenverhältnis darstellt, so ist sie als gewählte Vertretung jedoch auch als Exekutive im Innenverhältnis jedem einzelnen Mitglied gegenüber verantwortlich. (Wikipedia: Gewählte Repräsentanten müssen sich in regelmäßigen – und möglichst nicht zu langen – Abständen immer wieder der Wahl des Volkes stellen und somit mittelfristig genau dem Willen der Wähler folgen.)
    Das heißt, daß allen untergeordneten Organisationsstufen jede Unterstützung zu gewähren ist, welche dem Wachstum und Gedeihen der Partei dienlich ist. Das heißt aber auch, daß konstruktive Vorschläge dieser Organisationsstufen vom Bundesvorstand aufgegriffen und einer parteipolitischen Umsetzung zugeführt werden müssen.

    Das im Januar verabschiedete Organigramm ist dabei bereits eine große Hilfe, bedarf allerdings einer strafferen Umsetzung – und zwar in beiden Richtungen. Im Zusammenhang mit dem angesprochenen „Roten Faden“ und einem straffen Programm haben es die Aktivisten in unseren Reihen erheblich leichter bei ihrer Parteiarbeit.

    In punkto Öffentlichkeitsarbeit sollte das Thema Partei-Name und -Logo noch einmal auf den Prüfstein, um einen breiteren Konsens in der Bevölkerung zu erreichen. Was steht in unserem Programm und was werden die Schlagworte des nächsten Wahlkampfes ? Wo stehen wir sozialpolitisch ? Und nicht zuletzt: Womit können wir eintrittswillige Mitbürger motivieren – womit können diese sich identifizieren ?

    Wir haben jetzt die Chance zu einem großen Schritt in die Zukunft – packen wir’s an !

    Auch wenn manche Wege unpopulär erscheinen, ob sie richtig oder falsch sind, kann man erst dann entscheiden, WENN MAN SIE ZUERST EINMAL GEHT !
    Jeden Erfolg kann man in Kilogramm messen, auch wenn vielleicht zuerst die Mißerfolge eine Anzahl von Gramm ausmachen sollten.

    Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich in die Weihnachtspause
    Uwe Heins

  2. Juergen schreibt:

    Erweiterung des 3-Säulenprogrammes um eine, meiner Meinung nach, wichtigste Saule, nämlich die der Wirtschaft.
    Ich begründe dies wie folgt: die Wirtschaft, ich gehe hier von der Realwirtschaft aus, schafft überhaupt Voraussetzungen, dass die Solidaritätsgemeinschaft erhalten und ausgebaut wird, wobei alle Berufsgruppen einbezogen werden müssen.
    Die vergangene Wirtschaftskrise hat klar gezeigt, dass unsere Regierung richtig gehandelt hat. sie hat Geld in den Markt gepumpt. Unser Wirtschaftsaufschwung und die kommenden Zahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nur die Steigerung des Bruttosozialproduktes kann auch die Solidargemeinschaft fördern. Unsere zukünftigen Rentenerhöhungen sind davon abhängig. Sicher gibt es vieles was geändert werden müsste, aber der Kern, nämlich die Wirtschaft zu unterstützten bleibt erhalten. Insbesondere haben über 20 Millionen Renter die Möglichkeit die Binnenwirtschaft, die ungeheuer wichtig ist, zu unterstützen und somit Arbeitsplätze aufzubauen und zu erhalten.
    Ich möchte hier einige Vorschläge zur Diskussion stellen.
    1. Investitionshilfen bei Schaffung neuer Arbeitsplätze
    2. ausbau der Netze für erneuerbare Energien.
    3-gezieltere Subventionen zur Förderung unser Entwicklung und Forschung
    4.Stärkung der Binnenwirtschaft
    5.Ausbildungsverlagerung in die Wirtschaft mit Förderungsgelder
    6.Reduzierung der Lohnnebenkosten durch Senkung der Beitragssätze und Einbindung aller Berufsgruppen.
    Dies nur als Anregung, es gibt natürlich noch mehere Themen.
    Wer mit mir in eine Diskussion treten möchte hier meine e-mail Jürgen-Lenz-Cuxhaven@kabelmail.de
    Gruss aus Cuxentown der Sonnen- und Offshorestadt Jürgen

  3. Wagemann Annemarie schreibt:

    Ziel in unserer Partei muss sein, dass wir ersteinmal eine Einheit werden und nicht, wie bis jetzt üblich, jeder einen eigenen Weg einschlägt. Vom Bundesverband aus muss sich ein roter Faden über die Landesverbände in die Bezirks- und Kreisver-bände ziehen, d.h. wir müssen alle einheitlich bei einem vorgegebenen Thema Ergeb-nisse erarbeiten, die zusammengetragen werden und von einer übergeordneten Kommission ausgearbeitet und dem Bundesvorstand vorgelegt werden.

    Alle Vorstandschaften und Delegierten in den Kreisverbänden in ganz Deutschland müssten derzeit unbedingt die neu überarbeitete Satzung durchsprechen um evtl. Verbesserungsvorschläge mit einzuarbeiten, damit die Delegierten am Wahltag auch wirklich wissen, was sie da absegnen.

    Auch sollte der Bundesvorstand, wenn er etwas ausarbeitet, mit a l l e n Landes-
    verbänden und diese wiederum mit den Kreisverbänden besprechen, ob wir deren
    Vorgehensweise akzeptieren, wie z. B. dieser Brief von Herrn Gäthje vom 10.11. Der hätte der Vernunft halber nie und nimmer mit diesem Inhalt an die Mitglieder gesendet werden dürfen, da er inhaltlich eine Farce war und nicht den tatsächlichen Fakten entsprach, da damit nur Mitgliederaustritte verbunden sind, die wir in den KV mühsam geworben haben.

    Es muss mit allen Hand in Hand gearbeitet werden von oben nach unten und umge-, kehrt, auch wenn es dem Bundesvorstand nicht so sympatisch ist, sonst wird das nie etwas ausser Vorwürfe und Streiterei.

    Es muss eine solide Basis für unsere Parteiarbeit zugrunde gelegt werden.

    Wenn wir uns von Nord nach Süd mehr miteinander verbinden und austauschen, wären vielleicht nicht so viele Unstimmigkeiten in unserer Partei und die Bissigkeiten Einzelner könnte man vereint in den Hintergrund drängen, wenn wir uns einig sind, die Quertreiber ignorieren.

    Das wäre meine Parteistrategie !

    Herzliche Grüsse an alle Parteimitglieder
    im Norden – Süden – Osten und Westen !
    Annemarie Wagemann
    Vorstandsmitglied des KV Rosenheim/Obb.

    • RentenRebell schreibt:

      Annemarie Wagemann fordert ganz klar, wir müssen eine Einheit werden. Genauso wie Holger Mairoll, zur Geschlossenheit aufruft.
      Gefordert wird ein ROTER FADEN von Oben. Wenn der aber fehlen sollte, ist die Basis aufgefordert ihre Zielvorstellungen zu konkretisiern.
      Haben wir dieses Ziel ausgearbeitet, teilen wir denen da Oben das mit und werden sie an der Umsetzung des Zieles messen. Das zur Zielerreichung auch eine Satzung und noch vieles anderes gehört, weiß jeder. Aber noch einmal: ist das Knacken der 5%-Hürde unser aller Ziel? Wenn ja, dann können wir im nächsten Schritt besprechen, wie wir dahin kommen. Bitte sagen Sie uns Ihre Meinung. Vielen Dank.

    • PeterRippler schreibt:

      Sehr geehrte Frau Wagemann,
      zugegeben etwas spät habe ich Ihren Beitrag in RentenRebell gelesen, trotzdem möchte ich kurz meine Meinung dazusagen.
      Sie greifen den Bundesvorsitzenden Gätje, wie viele andere auch, massiv an und unterstellen Ihm falsche Fakten zu verbreiten. Was mich hier wirklich interessiert ist, was für Informationen haben Sie, dass Sie immerhin den Bundesvorsitzenden unserer Partei öffentlich so niedermachen. Auf der einen Seite wundern wir uns, wenn wir immer mehr Mitglieder verlieren, auf der anderen Seite knüppeln wir auf den gewählten Vorstand ein.
      Ich war einer der Bayern die H. Gäthje in Hannover nicht gewählt hat, aber ich bin ein Demokrat.
      Peter Rippler
      KV-Vorsitzender Erding

  4. Holger Mairoll schreibt:

    1. 2. und 3. GESCHLOSSENHEIT IN DER PARTEI!!!!!
    – auf unsere drei wichtigen Programmpunkte konzentrieren
    – aber auch zu anderen Politikfelder wie z.B.: Umwelt, Energie Verteidigung Finanzen,
    klare Standpunkte vertreten.

    • RentenRebell schreibt:

      Um mitreden zu können, sind Geschlossenheit in unserer Partei, unbedingt notwendig. Auch unsere Programmpunkte, Versorgung im Alter, Gesundheit und Bildung sind als Prioritäten gesetzt. Doch damit befinden wir uns noch immer in der außerparlamentarischen Opposition. Das ist noch kein Mitreden im Parlament. Sollte es da nicht besser sein, das Ziel, wie Klaus Piotter es beschrieben hat, das Knacken der 5% Hürde sein? Wäre das ein erstes, erstrebenswertes Ziel?
      Wie denken die anderen Leser darüber?

  5. Klaus Piotter schreibt:

    Um das Ziel zu erreichen im Bundestag mit zu reden, müssen wir zuerst einmal das Ziel erreichen die „magischen“ 5% bei einer Bundestagswahl zu schaffen.
    Postkarten schickenund eventuell „vor die Füße“ zu schütten ist in meinen Augen ein genauso sinnloses oder zumindest wirkungsloses Unterfangen wie Protestplakate zu kleben.
    Solange man nicht im Kreis der „Gesprächspartner“ – bzw. derer ist, die Entscheidungen anstreben und durchsetzen können ist, ist nahezu jegliches Strampeln ein Strampeln mit den Füßen in der Luft.
    Diese „5“ ist aber nur mir einer gemeinsamen koordinierten Aktion zu schaffen – das geht nicht mit Scharmützeln auf dem parteeigenen Kriegsschauplatz.
    Ich wünsche allgemein „Gute Besserung“.
    M.f.G.
    Klaus

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