Berichte zum VdK und DGB

W. Bromberger schreibt:

Als Gründer der Braunschweiger Rentnerinitiative stehe ich bereits seit 2007 mit dem VdK, damals noch mit Herrn Dr. Hirrlinger, in Kontakt. Hirrlinger lehnte schon vor drei Jahren Demonstrationen gegen die verfehlte Rentenpolitik ab mit der Begründung, dass wir nur für Unruhe sorgen würden!
(Nun gut, vielleicht hatte er ein gestörtes Verhältnis zum Thema “Soziale Gerechtigkeit)”? Diese Frage sei mir erlaubt. – Ich wollte für die RentnerInnen und nachfolgenden Generationen etwas erreichen und trat 2009 dem VdK bei in der Hoffnung, in diesem scheinbar mächtigen “Sozialverband” etwas bewirken zu können. Offenbar legt man mehr wert darauf, die Senioren durch Ausflugsfahrten und Spielenachmittage ruhigzustellen, damit sie ja nicht aufmüpfig werden.
Im Frühjahr 2010 habe ich erneut mehrfach schriftlich versucht die amtierende VdK-Präsidentin Frau Ulrike Mascher auf die Dringlichkeit hinzuweisen, dass sich der VdK zumindest an Demonstrationen gegen die Nullrunde einsetzt. Offenbar sah man in diesem Ansinnen keine Notwendigkeit, denn erst nach mehrfacher Erinnerung an meine Schreiben hat mir Frau Mascher geantwortet. In dem mir vorliegenden Schreiben vom 24.09.2010 erklärt Frau Mascher mir wörtlich ….. “Es gibt keine rechtlichen Anhaltspunkte um gegen die Nullrunde zu klagen, da die Grundlage der gesetzlichen Regelung nicht willkürlich festgelegt wurde.”
Diese Formulierung muss jeder der sich mit juristischen Formulierungen auskennt als substanzloses Geschreibsel einstufen. Besonders die Aussage “….. keine rechtlichen Anhaltspunkte….”
Das ist ein absolutes Armutszeugnis für den VdK und hat mich veranlasst sofort meine Kündigung auszusprechen. Aus eigener Erfahrung empfehle ich jedem VdK-Mitglied noch in diesem Monat zu kündigen, denn es sollten gewisse Fristen eingehalten werden. Auf Wunsch stelle ich den Brief von Frau Mascher gern allen Interessierten zur Verfügung. Frau M. habe ich schriftlich darüber informiert, dass ihre Antwort auf mein (besser: UNSER) Anliegen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Ob der VdK nunmehr eine breite anwaltliche Präsenz gegen die Nullrunden 2010 aufbietet ist mir nicht bekannt.

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