Prolog von RentenRebell

Verfolgt man aufmerksam die Entscheidungen der Politik und der Wirtschaft, so kommt man zu dem Schluß, das Eigennutz vor Gemeinnutz gilt. Gerade die Schwächsten der Gesellschaft und hierzu gehören auch die Rentner, sind die Benachteiligten. Wie auch sollten sie sich wehren? Eine Lobby haben sie nicht und eine Partei, die sich vorwiegend für die „Versorgung der älteren Bevölkerung“ einsetzt, sitzt nicht im Bundestag.  

Deshalb ist es angebracht, eine Plattform zu bilden, wo wir unsere Ideen, Ziele, Pläne und Erfahrungen austauschen können. Denn das Rentensystem muß reformiert werden. Nur dann haben unsere Kinder, Enkel und die z.Zt. heranwachsende und beruftätige Generation eine Chance, im Alter gut versorgt zu sein.

Starten möchte ich diesen Erfahrungsaustausch mit dem „Widerspruch gegen den Rentenbescheid der DRV 2010“. Diese Aktion wird in Zusammenarbeit von RRP und ADG durchführt. Erst wenn wir hier Erfahrungen über unsere Zusammenarbeit gesammelt haben, werden wir die nächsten heißen Eisen anpacken.                          

Der RentenRebell

RentenRebell - kämpft für die heranwachsenden Generationen

Erbitte Ihre Kommentare, welche Fragen, wir in bezug auf den Widerspruch, zuerst in diesem Blog aufnehmen sollten.

Mit besten Grüßen

Peter J. Dörken

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43 Antworten zu Prolog von RentenRebell

  1. SigLeh schreibt:

    Weiterer Zwischenbericht
    zu meinen Ausführungen ab 19. Okt. : Am 22.11. wurde mir vom Gericht die Stellungnahme der DRV-B zur Kenntnisnahme oder eigenen Stellungnahme zugesandt. Die DRV nahm in der „Mehrfachausfertigung“ (was ist darunter genau zu verstehen?) nur auf ihre bereits erfolgte Zurückweisung betreffs meines Widerspruches zu den Vorgängen per 01.07.2010 Stellung und meinte, es haben sich keine neuen Erkenntnisse ergeben.
    Mein Widerspruch und meine Klage geht aber weit über die nur als Anlass genommene Rentenanpassungsverweigerung per 01.07. hinaus und beklagt die seit vielen Jahren vorgenommenen Wandlungen und Beschneidungen des Rentensystems als Wesen staatlicher und der in seinem Auftrag agierenden nachgeordneten Hilfsorgane (wie z.B. DRV).
    Die DRV versucht also, die Klagepunkte nicht nur nicht aufzunehmen, sondern in eine Seitengasse zu lenken, zu reduzieren, zu banalisieren.
    Übrigens ist das ein uralter jurisprudenzlerischer Trick. In diesem Sinne habe ich Stellung bezogen.

  2. Brigitte Spieth schreibt:

    Hallo Mitstreiter,
    wollte hier nur kurz auf 2 verschiedene Texte der Ablehnungen eingehen. Für meinen Mann und mich sandte ich am 28.6. unsere Widersprüche an die von der RRP angegebene Adresse. Meine Ablehnung kam am 20.10. von DRB, Berlin zurück. Die Ablehnung für meinen Mann kam heute -17.11.- von der DR, Baden-Württ. und zwar mit folgendem Text:“Auf Ihren Widerspruch hat der Widerspruchsausschuss der Deutschen Rentenversicherung B-W. in der Sitzung am 9.11.2010 durch die Mitglieder Claudia Schörnig, Gerhard Gottwald, Edith Diemer folgende Entscheidung getroffen: DER WIDERSPRUCH WIRD ZURÜCKGEWIESEN“. Bei früheren Nullrunden hatte ich auch immer Widerspruch eingelegt, aber so eine Ablehnung, in der man namentlich die Sitzungsmitglieder nennt, ist mir unbekannt.
    Brigitte Spieth

    • RentenRebell schreibt:

      Liebe Frau Spieth,
      damit war zu rechnen. In meinen Augen ist das aber kein offizieller Widerspruchbescheid, in dem auch die Adresse, des für Sie zuständigen Sozialgerichts angegeben sein muß. Unser Vorschlag wäre , das Antwortschreiben, siehe „Vorlagen für DRV und Sozialgericht“ abzuschicken. Bei Unklarheiten, bitte kurz anrufen. Telefon 08168-324.

  3. Neuhaus, Friedhelm schreibt:

    Hallo, liebe Mitstreiter!
    Enttäuscht kehrte ich am 09.11.10 als Mitglied des VdK vom Besuch meines VdK-Kreisverbandes in Soest (NRW) zurück, denn weder die Sekretärin, noch der für den VdK tätige Rechtsanwalt, hatten bisher von unserer Rentenwiderspruchsaktion gehört.( Da sei doch eine Frage erlaubt: Was leistet denn eigentlich der RRP-Keisverband Soest, mit immerhin einer stellvertr. Landesvorsitzenden in seinen Reihen, in dieser, unserer Angelegenheit ????) Der Anwalt vertrat auch die Meinung das eine Kostenübernahme eines Verfahrens durch den VdK wegen höchstwahrscheinlicher Erfolglosigkeit nicht erfolgen würde!!!!
    Desweiteren wurde mir gesagt, das, wenn der Landesvorstand des VdK davon wüsste, Er, mit Sicherheit schon eine diesbezügliche Entscheidung getroffen hätte!!!!
    Die Antwort des VdK- Landesvorstandes Düsseldorf auf meine, per E-mail an Ihn, gesendete Anfrage zu dieser Sachlage steht leider noch aus.
    Bitte, liebe Parteimitglieder, stellt Euch doch für Euch selbst die Frage, warum denn wohl der VdK-Vorstand noch nichts von unserer Aktion gehört haben könnte?
    Ich informiere Euch über den weiteren Verlauf der Dinge so schnell wie möglich.
    MfG, Friedhelm Neuhaus!

  4. SigLeh schreibt:

    Zwischenbericht zu meinen hier am 19. u. 20.10. gemachten Ausführungen:
    Auf meine Klage, am 25.10. beim SozGericht eingegangen, habe ich heute, 6.11. ein Schreiben erhalten, welches meine Einverständniserklärung zur „Entbindung von der sozialrechtlichen Geheimhaltungspflicht“ einer Menge Institutionen und Ämtern verlangt. Der vorgegebene Text ist so gehalten, dass meine Unterschrift die Entbindung für alle Zeit und gegenüber jedem bedeutet hätte.
    Daher habe ich den Text präzisierend umgeschrieben.

  5. Deutschmann Horst schreibt:

    Mein Termin gegen die Deutsche Rentenversicherung steht fest.Montag den 06.12.2010 ,10:30 Uhr in 76133 Karlsruhe,Karl-Friedrich-Str.13,I. OG,Saal III.
    SOZIALGERICHT KARLSRUHE . Ich gehe davon aus,daß ich gewaltige UNTERSTÜTZUNG von ALLEN RRP´lern erhalte. Bildet Fahrgemeinschaften und kommt .Dies ist eine Möglichkeit aufmerksam zu machen ! Gruß Horst Deutschmann.

  6. Horst Hutter schreibt:

    Sehr geehrter Herr Dörken, liebe Mitstreiter,
    erwartungsgemäß hat die DRV Bund meinen Widerspruch zur Renten-Nullrunde in 2010 abgelehnt. Deshalb habe ich nun beim Sozialgericht Reutlingen gegen die DRV Bund Klage eingereicht. Der Eingang meiner Klage wurde mir mit Datum 08.10.2010 vom Gericht korrekt bestätigt. Über den weiteren Fortgang werde ich Euch weiterhin informieren und evtl. auch mal mit Fragen „belästigen“. Obwohl ich eine Rechtsschutzversicherung habe, habe ich derzeit noch keinen Rechtsanwalt eingeschaltet. Im Moment bin ich der Überzeugung, daß ich meine Interessen engagierter vertrete, als ein nicht betroffener Jurist.

  7. Neuhaus, Friedhelm schreibt:

    Liebe Mitstreiter!
    Am 24.06. hatte ich für meine Frau Ihren Widerspruch,( mittels RRP Vorlage)
    eingereicht.Daraufhin erhielt Sie am 5.8. ein ablehnendes Schreiben in welchem die DRV zugab das es nicht Ihre Aufgabe sei, ob eine politische Massnahme mit dem Grundgesetz vereinbar ist oder nicht. Dies war für uns natürlich Anlass genug den Widerspruch nicht, so wie von der DRV empfohlen, zurück zunehmen. Wir erhielten dann am 27.8. einen
    neuen ablehnenden Widerspruchsbescheid mit der Rechtsbelehrung mit diesem, beim Sozialgericht Dortmund Klage einreichen zu können, welche wir dann am 4.9.
    einreichten. Der Eingang derselben wurde uns am 14.9. auch bestätigt, und nun die Überraschung, am 18.10. erhalten wir ein Schreiben des Sozialgerichts in welchem meine Frau gebeten wird Stellung zu nehmen. Angeblich sei das Widerspruchsverfahren nicht ordnungsgemäß durchlaufen worden und es wurde Ihr nahegelegt die dadurch unzulässige Klage zurück zunehmen. Unser Antwortschreiben lautete, ich nehme die Klage nicht zurück weil ich für den fehlerhaften Ablauf nicht verantwortlich bin, denn die DRV hatte im vorherigen Schreiben erwähnt das der Widerspruch nicht dem Widerspruchsausschuss vorgelegen hatte, dieses aber nun nachgeholt würde. Ich muss dazu sagen das in meinem paralell, laufendem Widerspruchsverfahren der Widerspruch dem Ausschuss sehr wohl vorgelegen hat, und ich mich im Falle meiner Frau darüber schon gewundert hatte. In meinem Falle gehörten ein Vertreter der Versicherten
    und ein Arbeitgebervertreter diesem Ausschuss an, jedenfalls wurden nur diese zwei Personen namentlich genannt. Meine Frage an unsere Verfahrensexperten, entspricht dieser Aufbau eines Ausschusses den Gesetzmässigkeiten und, wie schätzt
    Ihr, unser, und das Verhalten des Gerichts im Falle meiner Frau ein?
    MfG

    • RentenRebell schreibt:

      Wir klären die Sache ab. Sie erhalten auf dieser Seite umgehend Bescheid.

      • RentenRebell schreibt:

        Lieber Herr Neuhaus,
        hier unsere etwas verspätete Antwort auf Ihre Frage. Aus unserer Sicht haben Sie den korrekten Weg eingehalten. Am 27.8. haben Sie einen Widersspruchbescheid erhalten. Auf Grund dieses Bescheides, haben Sie am 4.9. Klage beim Sozialgericht Dortmund, fristgerecht die Klage eingereicht. Wir schlagen deshalb vor, das Gericht zu fragen, wo denn der angebliche Fehler liegt.

        Wenn das erstgenannte Schreiben vom 5.8.2010 auch ein Widerspruchbescheid war, kommt es darauf an, wann die Klage beim Gericht eingegangen ist.
        Es heißt spätestens 1 Monat nach Eingang des Widerspruchbescheids der DRV. Dabei ist darauf zu achten, wann der wirklich eingegangen ist., denn zwischen Datum auf dem Widerspruchbescheid und Datum des Poststempels bzw. des Posteingangs liegen manchmal bis zu zwei Wochen.

  8. Karl-Heinz Lottmann schreibt:

    Mit dem Hinweis “ Dein Kommentar wartet auf Freischaltung“ kann ich nichts anfangen. Bitte um Info was ich tun muß.

    Viele Grüße
    Karl-Heinz Lottmann

  9. Karl-Heinz Lottmann schreibt:

    Ich habe mittlerweile ebenfalls meinen Widerspruchsbescheid erhalten mit dem Hinweis, dass ich dagegen beim Sozialgericht Hannover klagen kann. Das werde ich auch tun. Dabei möchte ich mich zunächst auf das hier empfohlene Musterschreiben stützen. Zu diesem Schreiben habe ich folgende Frage:
    Wo finde ich die auf Seite 2 Punkt 2 erwähnten Verfassungsbeschwerden? Auf der Homepage des BVerfG kann ich sie nicht entdecken. Für einen positiven Hinweis bedanke ich mich schon im Voraus.

    Beste Grüße
    Herbert

  10. Helmut Schimanski schreibt:

    Hallo Rentenrebellen!
    Nachdem ich die Klage beim Sozialgericht Dortmund eingereicht habe, in diesem Block vom 15. September nachzulesen, wurde die DRB um Stellungnaheme gebeten.
    Die Deutsche Rentenversicherung Bund beantragte die Klage abzuweisen. Und, aus dem Vorbringen des Klägers ergeben sich keine für die Entscheidung des Rechtsstreites neuen Erkenntnisse.
    Einen Grund zur Aussetzung des Verfahrens sieht die Beklagte nicht
    Das Sozialgericht bat mit Datum vom 11.10. um meine Stellungnahme und verzichtete
    gleichzeitig auf die Beantwortung der 6 Fragebögen. Da ich eine Rechtschutzversicherung habe bat ich diese , um Deckungszusage und mein Anwalt
    sagte. die würde ich auch bekommen.
    Der Anwalt forderte in der Stellungnahme die DRB auf, die Berechnungsgrundlagen
    (letzter Rentenbescheid) vollständig zur Verfügung stellen, auch Akteneinsicht müsste
    letztlich gewährt werden. Es soll auch in jedem Fall eine mündliche Verhandlung stattfinden.
    Nur so bekommen wir eine Öffentlichkeit um die es uns ja letztlich geht.
    H. Schimanski

    • RentenRebell schreibt:

      Lieber Herr Schimanski,
      das gleiche Spielchen hat die DRV über das Sozialgericht, auch bei mir versucht. Es geht denen ums Verunsicheren und Abwimmeln.
      Sie wollen einen Termin beim Sozialgericht! Deshalb bitten wir Sie, das Antwortschreiben an das Sozialgericht zu schicken, welches Sie in diesem Blog unter dem Artikel: Vorlagen für DRV und Sozialgericht, finden. Den letzten Absatz im Musterbrief können Sie dann evtl. weglassen.

      Bitte schauen Sie sich auch den ganzen Ablauf unserer Aktion im Artikel: Leitfaden für Aktion Widerspruch, nochmals an. Die einzelnen Schritte müssen nach und nach abgearbeitet werden.

      Über unsere Chancen habe ich heute in dem Artikel: David gegen Goliath geschrieben.

  11. SigLeh schreibt:

    Hallo Rentenrebellen,
    nach Mahnung bei der DRV-B habe ich nun den abschmetternden Widerspruchsbescheid erhalten. Dieser geht, es ist ein Serienbrief, nicht auf meine Klagepunkte im Widerspruch ein.
    Meine Klagepunkte beziehen sich nur marginal auf die 1,2%, die die Beamten ihren Pensionären zuschieben.
    Mir geht es um das Wesen des Rentensystems insgesamt.
    Nach 45 Jahren solidarischer Teilgabe ist es für mich der Normalfall, dass nach Beginn der Teilhabe mit 65 Lebensjahren die Rente korrespondierend mit der Lebensarbeitsleistung angemessenes Lebensniveau gewährleisten muss.
    Daher Umlageverfahren und nix anderes. Wer sparen kann und will, sollte dies tun. Eine Rentenaufbesserung per Banksystem darf nicht erst das angemessene Lebensniveau gewährleisten.
    Daher ist es falsch, gebetsmühlenartig das Schweizer-Drei-Säulen-Modell zu favorisieren.
    Zum Kapitalismus gehören zyklische Krisen wie der Rand zum Teller. Wohin sind dann eure Ersparnisse bei Bank oder Versicherung ? Wie war es nach den Kriegen ?
    Umlage hat immer funktioniert und hat noch den Effekt, Verantwortlichkeit und Solidarität zu entwickeln.
    Deshalb haben sich a l l e Einkommensbezieher an der Teilgabe zu beteiligen, wie diese dann mit Eintritt in das Regelrentenalter angemessene Rente, also Teilhabe beziehen.
    Privilegierungen von Bevölkerungsgruppen (z.B. Beamtentum) aus günstiger Machtposition oder um diese zu entmündigen oder ruhig zu stellen, sind Sozialverbrechen. Dienen immer zur Unterdrückung anderer.

    Deshalb tue ich mich schwer, Klage einzureichen mit dem Wissen, dies bei einer explizite dazu errichteten Institution tun zu müssen, derer zugeordnete Aufgabe es ist, die abhängig arbeitenden Menschen von der Macht abzuhalten und die Machthaber zu schützen. Klagen, mit Vorauskenntnis der Niederschlagung, ohne mit vollem Körper dahinter zu stehen, ist meist eine zusätzliche psychische Belastung.

    Mir geht es nicht um mich, mir geht es um alle, die nach einer Lebensleistung für die Gesellschaft jetzt als die ohnmächtigen Betrogenen dastehen.
    Um politische Aktionen werden wir nicht herum kommen. Und diese dann mit Schmackes.

    • RentenRebell schreibt:

      Wenn ich Sie recht verstanden habe, wurde Ihr Widerspruch abgeschmettert. Das ist uns bisher allen so ergangen. Für die Einreichung Ihrer Klage benötigen Sie zunächst von der DRV einen Widerspruchbescheid, in dem auch das für Sie zuständige Sozialgericht angegeben ist. Bitte fordern Sie diesen Bescheid mit dem Musterbrief “ Antwort an die DRV“ an. Das Schreiben an die DRv finden Sie in diesem Blog unter, „Vorlagen für DRV und Sozialgericht“.

      Hier finden Sie auch weitere Informationen wie die Aktion weitergeht. Sie wissen doch, wer kämpft, hat eine Chance zu gewinnen. Wer aber nicht antritt, hat schon verloren. Wie wir unsere Chancen einschätzen, werde ich morgen in einem extra Artikel mitteilen.

      • SigLeh schreibt:

        Ja, natürlich habe ich einen Widerspruchsbescheid mit Angabe des Gerichtes, wo ich klagen „kann“.
        Mister Dörken hat mir auch bereits die Hinweise und Unterlage zugeschickt, welche den weiteren Klageweg beschreiben.
        Massives Hemmnis sind, neben anderem, zwei Dinge: Ich habe nicht nur kein Vertrauen in die bestehende Gerichtsbarkeit, sondern bin von derer Feindlichkeit gegenüber der nicht zum Machbereich gehörenden Bevölkerung überzeugt. Und zweitens lehne ich Festlegungen der Art nach der Charta der Grundrechte der Europäischen Union wie sie im Artikel 17 formuliert sind aus fundamentalen Gründen ab. Dieser Artikel z.B. macht über das Eigentums-/ Besitzrecht den Artikel 20 zum Witz. Hinzukommt das ewige Hintertürchen des Konjunktives. Klingt wunderbar vernünftig, wird aber nie angewendet und dient nur den Deppen zur Ruhigstellung. So auch im GG Artikel 14 (1) dieser Halbsatz ohne Satzaussage. Allein die Frage „wozu?“, hebelt den ganzen Artikel aus.
        Das alles ist aber zu komplex, als dass es in wenigen Worten hinreichend dargelegt werden könnte. Kurzgefasste Argumentationen sind das Werkzeug von Schlitzohren.
        SigLeh

  12. Juergen schreibt:

    herr Dörken,
    Meine Klage ist vor dem Sozialgericht anhängig, mich würde interessieren ob die Zahl derjenigen bekannt ist, die geklagt haben. Ich werde wahrscheinlich vor den richter zitiert werden. Es wäre gut wenn ich dem richter mitteilen könnte, wieviel bundesweit die Klage eingerichtet haben.
    Ich werde Sie weiter über de Stand der Dinge berichten.
    Gruss Jürgen

    • rentenrebell schreibt:

      Lieber Jürgen,

      wir finden es toll, daß Sie bei der Aktion von RRP und ADG mitmachen.
      Die Erfahrung lehrt uns, daß den Richter garnichts beeindrucken wird.

      Da eine Sammelklage nicht zulässig ist, kennen wir nur die „Spitze des Eisbergs“, nämlich die Anzahl derjenigen Rentner, die mit uns ins Kontakt tritt.
      Über den Blog: http://www.rentenrebell.wordpress.com, werden wir die Kommunikation untereinander fördern, sodaß einer dem anderen im Gerichtssaal moralischen Beistand geben kann.

      Wir werden Sie über diese Seite auf dem Laufenden halten, wann und wo ein erster Gerichtstermin vor einem Sozialgericht stattfindet.

  13. Helmut Schimanski schreibt:

    Hallo Mitstreiter, nachdem ich beim Sozialgericht Dortmund Klage eingereicht habe,
    außer mir klagen meines Wissens noch 3 weitere Mitglieder in Dortmund, bekam ich
    eine Eingangsbestätigung, danach das schon erwähnte Schreiben mit den 6 Fragebögen. meine Antwort darauf an das Sozialgericht:
    „Die von Ihnen geforderten Fragebögen nach lückenlosen Arbeitsnachweis und ebensolchen Krankheitsverlauf, entbehren jeder Grundlage. Alle Daten sind der Beklagten und somit Ihnen zugänglich. Entweder Sie haben meine Klage nicht gelesen, oder nicht verstanden, oder bewusst fehl interpretiert.
    Ich nehme meine Klage nicht zurück.
    Wie Sie aus der Begründung meiner Klageschrift ersehen können, möchte ich gerichtlich feststellen lassen, dass das Zwei-Klassenwahlrecht bei der Altersversorgung in Deutschland, wie es unter anderem in den unterschiedlichen Anpassungen 2010 für Renten bzw. Pensionen zum Ausdruck kommt, nicht nur gegen die allgemeinen Menschenrechte, sondern auch gegen Artikel 3 GG verstößt.
    Ihrem Schreiben entnehme ich weiterhin, dass Sie offensichtlich bereits eine Entscheidung getroffen haben. Bei dieser Sachlage bin ich mit einem Gerichtsbescheid ohne mündliche Verhandlung einverstanden. “

    Soweit mein Schreiben ans Sozialgericht, nun warte ich auf Antwort.
    H. Schimanski

  14. Rolf Paul schreibt:

    Liebe „Rentenrebellen“ in NRW,
    wir haben auf unserer Homepage http://www.rrp-land-nrw.de die Seite „Rentenrebell“ eingerichtet. Bitte mal reinschauen und mitmachen.

    Viele Grüße aus NRW
    Rolf Paul

  15. Peter Buhle schreibt:

    Gute Sache, diese Plattform. Habe schon einige Nachfragen zu diesem Tema in unserem Kreisverband und werde alle Interessenten auf die Möglichkeit dieser Kommunikationsmöglichkeit hinweisen.

    Grüße aus Hagen,
    Peter Buhle

  16. ernst lippuner schreibt:

    Ich habe alle Möglichkeiten ausgeschöpft und liegt beim Sozialgericht Stade vor.

    Wenn ich eine Nachricht erhalte werde ich weiter berichten.
    MfG Lippuner

  17. Deutschmann Horst schreibt:

    z.Zt.ohne Kommentar,da meine Klage in Sachen Rentennullrunde 2010 beim Sozialgericht Karlsruhe aktenkundig gemacht ist.Das Gericht wird mich über den Fortgang des Verfahrens unterrichten.Werde dann weiterberichten.M.f.Grüßen.

  18. Neuhaus, Friedhelm schreibt:

    Hallo ,Herr Dörken!
    Auch von mir recht herzlichen Dank für die Einrichtung dieser Plattform.
    Ich würde mir nur wünschen das sich auch der gute Herr Laufer hier einmal umschaut bzw.
    sich über unsere Aktion, und die genauen aktuellen Begründungen derselben, informiert, bevor er
    wieder demotivierende Beiträge im Forum veröffentlicht.
    Bis bald, und viel Erfolg bei Ihren und unseren Bemühungen!

  19. Klaus Piotter schreibt:

    Halklo Peter,
    es freut mich, dass diese Seite – oder dieses Forum – eingerichtet wird.
    Danke.
    Klaus

  20. Rolf Paul schreibt:

    Hallo Peter,
    tolle Idee, dieser „Rentenrebell Blog“.
    Ich habe in den letzten Wochen nachgefragt und festgestellt, dass nur sehr wenige Rentner Widerspruch eingelegt haben. Natürlich kann ich nur die Mitglieder der RRP NRW bewerten. Hier gibt es sicherlich eine Dunkelziffer. Wir sollten schnellstens diesen Blog auf den Landes-Homepages verlinken, damit hier ein Schneeballeffekt erzielt wird.
    Ich werde in NRW damit beginnen, vorausgesetzt, der Landesvorstand stimmt zu.
    Schöne Grüße aus NRW
    Rolf

  21. Joachim Schade schreibt:

    Sehr geehrter Herr Dörken,
    zur Zeit befinde ich mich noch im „Eröffnungsprozess“ mit der Klage vor dem Sozialgericht.
    Daher habe ich noch keine Fragen zu stellen, möchte aber die Gelegenheit nutzen Ihnen für Ihre Mühen zu danken und begrüße die von Ihnen eingerichtete Plattform für den Widerspruch gegen den Rentenbescheid 2010.
    Ich hoffe auf eine gewaltige Beteiligung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Schade

    • Rolf Wittkamp schreibt:

      Hallo Herr Dörken,
      inzwischen habe ich gegen den Widerspruchsbescheid ( meiner Frau ) der DRV Klage
      beim Sozialgericht Detmold eingereicht. Nach einigen Tagen erhielt ich die Nachricht,
      dass meine Klage eingegangen ist. Als Anhang war ein Fragebogen von 6 Seiten angehangen. Fragen zur Person über Arbeitszeit, Gesundheit, ab dem Zeitraum 1/08.
      Ich habe beim Sozialgericht in Detmold angerufen um zu erfahren warum ich diese
      Fragebogen ausfüllen soll. Es stellte sich heraus, dass die zuständige Sachbearbeiterin
      neu sei und die Unterlagen fälschlich beigefügt hatte.
      Der zuständigen Richterin ist dieses nicht aufgefallen, da auch sie neu ist.
      Die Kollegin forderte mich auf ,den Anhang zu vernichten.
      Armes Deutschland.

  22. Volker Baer schreibt:

    Mit dem Hinweis „Dein Kommentar wartet auf Freischaltung“ kann ich leider nichts
    anfangen. Teilt mir also bitte mit, was ich tun muss.

    MfG.
    Volker Baer

  23. Volker Baer schreibt:

    Volker Baer
    für mich (74 Jahre alt) ist dieses „Instrument“ noch etwas ungewohnt, aber ich bin
    lernfähig. Wenn ich also von irgendjemand einen Hinweis bekommen kann, wie ich
    mit dieser Form der Kommunikation im Interesse aller Teilnehmer umgehen muss,
    erbitte ich entsprechende Ratschläge.

    Viele Grüße
    Volker Baer

  24. Volker Baer schreibt:

    Vielen Dank für diese neu geschaffene Form der Kommunikation, die ich ebenso wie
    Sie für dringend erforderlich halte.

    Wie Sie schon wissen, habe ich bei dem Vorgang „Widerspruch gegen den Rentenbe-
    scheid vom 01.07.2010“ den ersten Brief vom Sozialgericht Hannover erhalten. Ich
    erhielt ein Aktenzeichen, unter dem die Korrespondenz im Zusammenhang mit mei-
    ner Klage geführt wird.

    Beste Grüße
    Volker Baer
    RRP-Mitglied in 30880 Laatzen

  25. Holger Kleemann schreibt:

    Hallo Mitstreiter,
    ich habe bei meiner Rentenstelle, die ist immer noch in Lübeck und nicht Berlin, wo ich wohne, mehrmals Beschwerde gegen die Berechnung der Rente eingelgt, so auch gegen die Kürzung wegen voller Erwerbslosigkeit (10,8%), und erhalte von dort keine Antwort.
    Liegt wohl daran, dass ich vor einigen Jahren Beschwerde genen die Berechnung der Ostrenten eingelegt habe,
    Meine Frage: Kennt jemand den Stand über die Verfassnugsbeschwerde wegen der Rentenkürzung, die damals mit der Begründung abgewiesen wurde, dass die Rücknahme der Kürzung einer Rentenerhöhung gleich kommen würde, weil der Rentner ja länger als erwartet Rente beziehen würde.
    Die Reaktion der Regierung war, als das Urteil noch nicht feststand, sofort ein Gesetz zu erlassen, welches die Nachzahlung zu unrecht einbehaltener Renten auf 4 Jahre begrenzt.

    • Gorzitze schreibt:

      Vor 4 Jahren habe ich eine volle Erwerbsminderung mit 10,8%Abzug erhalten.Habe aber gleich über den SoVD Kiel eine Klage eingerreicht.Da der SoVD damit aber gescheitert ist,steht noch eine Klage des deutschen Gewerkschaftsbundes(DGB) vor dem Bundesverfassungsgericht an.Bei einem Ergebnis werde ich informiert.Dann erkundige ich mich über eine eventuelle Nachzahlung die es zu dem Zeitpunkt nicht gab.
      Mit freundlichem Gruß
      Klaus Gorzitze

      0431-781785

  26. Querfurt Klaus-Peter schreibt:

    Meine Frau und ich haben über einen Rechtanwalt Klage gegen die Deutsche Rentenversicherung beim Sozialgericht BS eingelegt. Wir suchen Mitstreiter, die auch einen Rechtsbeistand eingeschaltet haben um auf dieser Schiene (Rechtsanwalt) ein Informationsaustausch stattfinden zu lassen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus-Peter Querfurt

    • Hans-Peter Kabbert schreibt:

      Moin Herr Querfurt!
      Habe eine Frage zum „Rechtsbestand“:
      Wird des Rechtsanwalt von Ihnen bezahlt oder eventl. von der
      Rechtschutzversicherung ?
      Würde Klage beim Sozialgericht lieber mit einem Rechtsbestand einreichen.
      Gruß
      H.-P. Kabbert

      • Klaus-Peter Querfurt schreibt:

        Hallo Herr Kabbert,
        wir haben eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeits und Sozialrecht. Wird von der Rechtsschutz übernommen.
        Gruß
        K.-P.Querfurt

      • Gorzitze schreibt:

        Habe durch den SoVD in Kiel eine Klage beim Sozialgericht eingereicht.Mir wurde aber gleich mitgeteilt,das es bei einer Abweisung, dann nur noch vor das Landessozialgericht geht,dann kann der SoVD nichts mehr machen.

    • Harald Stridde schreibt:

      Hallo Peter,
      da haben wir ja wieder einmal die gleiche Meinung gehabt, denn ich habe auch die Klage vor dem SozG in Braunschweig eingereicht. Bei mir ist allerdings der Klagegegner die DRV Knappschaft-Bahn-See. Zumindest ist die Klage eingegangen, da ich meine Klage per Einschreiben mit Rückschein abgesandt habe. Einen Rechtsanwalt habe ich bisher nicht konsultiert. Wer vertritt Dich anwaltlich? Ggfs. kann er mehrere Parteien vertreten.
      Mit freundlichen Grüßen
      Harald Stridde

      • RentenRebell schreibt:

        Da eine Sammelklage nicht erlaubt ist, kann ein Anwalt nur eine Partei vertreten. Einige Mitstreiter, die eine Rechtsschutz-Versicherung abgeschlossen haben, haben Kontakt mit ihrer Versicherung aufgenommen. Die Berichte hierüber sind noch nicht sehr ergiebig. Persönlich habe ich keinen Anwalt eingeschaltet. Gehe hier Schritt für Schritt vor. Laß mich überraschen was passiert. Die Marschrichtung liegt eigentlich in der Klageschrift fest. Genauso im Artikel, „David gegen Goliath“,
        in diesem Blog. Wir Rentner mischen mit – bleiben wir also am Ball.

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